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Kindergeld

Wie viel darf Ihr Kind dazuverdienen?

Viele Kinder im Alter von 16 und 17 Jahren haben einen Nebenjob oder machen ein Praktikum. Diese Nebeneinkünfte können sich auf die Höhe Ihres Kindergelds auswirken. Ist Ihr Kind noch keine 16 Jahre alt, spielt es keine Rolle, wie viel Ihr Kind dazuverdient. Ihr Kindergeld wird dann wie gewohnt ausgezahlt.

Auswirkung von Nebeneinkünften auf den Kindergeldanspruch bei 16- oder 17-jährigen Kindern

Für Kinder im Alter von 16 oder 17 Jahren gilt ein Grenzbetrag bezüglich der Nebeneinkünfte des Kindes. Übersteigen diese in einem Quartal den Grenzbetrag, endet der Kindergeldanspruch. Der Grenzbetrag wird jedes Jahr im Oktober angepasst.

Wie viel darf Ihr Kind dazuverdienen?

Ihr Kind darf bis 1.266 € netto pro Quartal dazuverdienen. Verdient Ihr Kind 1.266 € netto oder mehr, bekommen Sie für dieses Quartal kein Kindergeld. In den Sommerferien darf Ihr Kind mit einem Ferienjob 1.300 € zusätzlich verdienen.

Sie sind dazu verpflichtet, uns alle Einkünfte über 1.266 € netto pro Quartal zu melden. Wird Ihr Kind 18 Jahre alt, wird das Kindergeld beendet. Sie erhalten jedoch noch Kindergeld für das ganze Quartal, in dem Ihr Kind 18 Jahre alt wurde. Deshalb werden alle Einkünfte des Kindes berücksichtigt, die das Kind im gesamten Quartal dazuverdient.

Zusätzliches Einkommen durch Ferienjob

In den Sommerferien haben Kinder zuweilen einen Ferienjob oder arbeiten mehr als sonst. Ihr Kind darf in den Sommerferien 1.300 € netto zusätzlich verdienen.

Ferienjob beim gleichen Arbeitgeber

Wenn Ihr Kind das ganze Jahr über einen Nebenjob hat und in den Ferien beim gleichen Arbeitgeber noch zusätzlich arbeitet, muss sich Ihr Kind vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über diese Ferienarbeit ausstellen lassen. Die SVB kann dann nach dem Sommer leicht feststellen, welche Beträge mit der durchgehenden Tätigkeit und welche Beträge mit der Ferienarbeit verdient wurden.

Melden Sie der SVB Einkünfte über dem Grenzbetrag

Die Nebeneinkünfte Ihres Kindes können im einen Quartal höher sein als im anderen, zum Beispiel durch Überstunden, Lohnsteuererstattung, Urlaubsgeld oder 13. Monatsgehalt. Dadurch kann es passieren, dass Ihr Kind unerwartet mehr als den zulässigen Grenzbetrag verdient und Sie Kindergeld zurückzahlen müssen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie der SVB so früh wie möglich mitteilen, dass Ihr Kind in einem Quartal wahrscheinlich mehr als den Grenzbetrag verdient.

Wenn Ihr Kind weniger als den Grenzbetrag in einem Quartal verdient, brauchen Sie uns dies nicht mitzuteilen.

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